BerichtWieder keine Punkte

MTV Diessen – ESV Penzberg 2:1 (1:1)

Neues Spiel, neues Glück! Das sagt sich aktuell Trainer Klaus Fahrner jedes Wochenende. Denn die Ausfallliste ist lang und jede Woche spielen andere Spieler auf anderen Positionen. Dieses Mal waren die Eisenbahner in Diessen auch wieder auf die Mithilfe der A-Jugend angewiesen, die ihre Sache sehr gut machten.

Im Herbstlichen Aprilwetter begann der ESV erst mal passiv und defensiv abwartend. Somit ergaben sich Feldvorteile für Diessen, ohne aber groß gefährlich zu werden. Mit der Zeit bekam der ESV das Spiel auch gut in den Griff und konnte seinerseits Ballbesitz und gute Angriffe einleiten, ohne groß gefährlich zu werden. So ging das Spiel im Mittelfeld hin und her. Jeder Spieler beim ESV konnte auf Seiner Position die Defensivzweikämpfe annehmen und gewinnen. Vorne fehlte der Mut auf dem nassen Boden den Abschluss aus 20 Metern zu suchen. Das 1:0 für Diessen entstand aus einer Flanke, die Torhüter Julian leider nach vorne abklatschen ließ und im zweiten Nachschuss war der Ball dann über der Linie. Doch der ESV schüttelte sich und spielte gut nach vorne. Schließlich fasste der agile Dörr sich ein Herz und zog aus 20m ab – der abgefälschte Ball ging unhaltbar zum 1:1 ins Netz. Mit dem Halbzeitpfiff konnte der MTV Torwart die Führung für den ESV gerade noch verhindern, als er einen Schuss aufs lange Eck gerade noch um den Pfosten lenken konnte.

In der zweiten Halbzeit kamen mit Güven und Markart 2 spielerische Mittelfeldspieler aufs Feld, die den Sieg für die Eisenbahner bringen sollten. Die Penzberger hatten nun auch mehr vom Spiel und kam zu gefälligen Kombinationen, denen aber der letzte Pass fehlte, um gänzlich für Gefahr zu sorgen. Diessen konnte ein paar Mal Konter fahren, die aber gut verteidigt wurden von der Hintermannschaft des ESV. Bei einem Konter musste man sich aber der Klasse des rechten Außenangreifers beugen, als dieser einen Konter unter höchstem Gegnerdruck mit einem platzierten Schuss an den Innenpfosten abschließen konnte. In der Schlußphase wollten die Eisenbahnerjungs unbedingt noch den Ausgleich erzielen, aber blieben unter anderem mit einem Schuss von Micki Atug auf den Torwart glücklos.

Leider nahm man in diesem Spiel keine Punkte mit, aber die Erkenntnis, dass es wieder deutlich stabiler in der Defensive und Offensive laufen kann, wenn die richtige Mentalität trotz aller personellen Ausfälle gegeben ist.

kf

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